prävention gegen industriespionage
Know-how und strategische Informationen schützen
Schweizer Unternehmen und Institutionen verfügen über Informationen, Kenntnisse und Know-how, die einen bedeutenden strategischen oder wirtschaftlichen Wert darstellen können.
Im Kontext des internationalen Wettbewerbs, der digitalen Transformation und mitunter auch wirtschaftlicher Ausforschung können diese Werte das Interesse von Akteuren wecken, die sich mit unlauteren oder rechtswidrigen Mitteln einen Wettbewerbsvorteil beziehungsweise einen technologischen oder strategischen Vorteil verschaffen wollen.
Spionage, Informationsdiebstahl, Social Engineering, Infiltration, interne Bedrohungen oder digitale Kompromittierungen können die Interessen einer Organisation unmittelbar beeinträchtigen.
Die von FOCUS angebotene Schulung «Prävention gegen Industriespionage» hat zum Ziel, Mitarbeitende für diese Risiken zu sensibilisieren und Verhaltensweisen zu fördern, die dazu beitragen, sensible Informationen und das Know-how der Organisation besser zu schützen.
EINE STRATEGISCHE HERAUSFORDERUNG FÜR ORGANISATIONEN
Die Beeinträchtigung sensibler Informationen, von Geschäftsgeheimnissen oder Know-how kann erhebliche Folgen haben: Verlust eines Wettbewerbsvorteils, finanzielle Schäden, Reputationsschäden, Beeinträchtigung der Geschäftstätigkeit oder Schwächung der strategischen Position der Organisation..
Die möglichen Vorgehensweisen sind vielfältig:
- Diebstahl oder Beschaffung von Informationen;
- Cyberangriffe oder Kompromittierung von Daten;
- Social Engineering und Manipulation;
- Infiltration oder unbefugter physischer Zutritt;
- Abhör- oder Beobachtungsvorrichtungen;
- Ausnutzung einer Person mit berechtigtem Zugang;
- Korruption, Erpressung oder andere Formen der Druckausübung;
- Sabotage oder Beeinträchtigung der Geschäftstätigkeit.
Bei der Industriespionage werden unterschiedlichste Mittel eingesetzt, um sich gegenüber wirtschaftlichen Konkurrenten einen Vorteil zu verschaffen.
Rechtliche Schritte behalten selbstverständlich ihre Bedeutung, wenn es zu einer Verletzung kommt. Bestimmte Folgen lassen sich jedoch nur schwer rückgängig machen, sobald Informationen kompromittiert wurden.
Prävention ist daher ein wesentlicher Bestandteil des Schutzes von Informationswerten und Know-how.
ZIELE DER SCHULUNG
Die Schulung legt einen besonderen Schwerpunkt auf den Faktor Mensch und verfolgt drei Hauptziele:
SENSIBILISIERT SEIN: Die Herausforderungen der Industriespionage, die Motive verschiedener Akteure, ihre wichtigsten Vorgehensweisen sowie die möglichen Folgen für die Organisation verstehen.
Die Teilnehmenden lernen zudem, besonders sensible Informationen, Situationen und Tätigkeiten in ihrem eigenen beruflichen Umfeld zu erkennen.
PROAKTIV HANDELN: Verhaltensweisen und Praktiken anwenden, die Möglichkeiten des Zugriffs auf sensible Informationen reduzieren und dazu beitragen, risikobehaftete Situationen frühzeitig zu erkennen.
WACHSAM UND REAKTIONSFÄHIG SEIN: Ungewöhnliche Situationen, Kontaktaufnahmen oder Verhaltensweisen erkennen, die auf eine böswillige Absicht hindeuten könnten, und wissen, wie darauf zu reagieren und der Vorfall zu melden ist.
EINE BEDROHUNG, DIE VON INNEN WIE VON AUSSEN KOMMEN KANN
Der Schutz vor Industriespionage betrifft nicht nur Angriffe von aussen.
Mitarbeitende, ehemalige Angestellte, Dienstleister, Partner oder andere Personen mit berechtigtem Zugang können sensible Informationen absichtlich oder unbeabsichtigt offenlegen.
Umgekehrt können externe Akteure soziale Netzwerke, berufliche Kontakte, Reisen, Veranstaltungen, physische Zugänge oder digitale Werkzeuge nutzen, um schrittweise relevante Informationen zu sammeln.
Die Schulung vermittelt damit das Verständnis, dass der Schutz von Know-how auf einer Kombination menschlicher, organisatorischer, physischer und digitaler Massnahmen beruht.
AN WEN RICHTET SICH DIESE SCHULUNG?
Die Schulung richtet sich an Organisationen, die über sensible Informationen, spezifische Kenntnisse, Innovationen, strategische Daten oder besonders schützenswertes Know-how verfügen.
Sie kann sich an sämtliche Mitarbeitenden richten oder gezielt auf besonders exponierte Funktionen ausgerichtet werden: Geschäftsleitung, Personalwesen, Administration, Finanzen, Forschung und Entwicklung, Produktion, Verkauf oder technische Funktionen.
Die Inhalte können an die Branche, die Verantwortlichkeiten der Teilnehmenden und die spezifischen Risiken der Organisation angepasst werden.
EINE KULTUR DES INFORMATIONSSCHUTZES ENTWICKELN
Der Schutz von Know-how kann nicht allein auf einigen spezialisierten Funktionen beruhen.
Alle Mitarbeitenden mit Zugang zu sensiblen Informationen können zu deren Schutz beitragen, indem sie deren Wert, die möglichen Bedrohungen und die erwarteten Verhaltensweisen verstehen.
Die Sensibilisierung ermöglicht es, die Mitarbeitenden schrittweise in eine Sicherheits- und Informationsschutzkultur einzubinden und gleichzeitig eine den tatsächlich bestehenden Risiken angemessene Wachsamkeit zu entwickeln.
SENSIBILISIEREN SIE IHRE MITARBEITENDEN, UM IHR KNOW-HOW BESSER ZU SCHÜTZEN
Möchten Sie Ihre Mitarbeitenden stärker für die Risiken von Industriespionage und wirtschaftlicher Ausforschung sensibilisieren?